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Erneuter Waldbrand, in Altaussee, diesmal auf der Trisselwand

 

Zu einem neuerlichen Waldbrand, diesmal auf der Gamststelle-Trisselwand wurde die FF Altaussee am Montag um 11 Uhr alarmiert.

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Mit der Meldung „Brand am Loser….“

 

wurden am Sonntagmittag die Einsatzkräfte der Feuerwehr Altaussee gerufen. Aufmerksame Kletterer haben im Bereich des Notausstieges, beim Klettersteig Sissi, eine Brandstelle entdeckt und unverzüglich die Einsatzkräfte alarmiert. Gleichzeitig versuchten sie mit Steinmaterial die ca. 5 m2 große Brandfläche abzudecken, um dem Wind keine Angriffsfläche zu bieten.

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Ein Sonntag, wie man sich eigentlich anders vorstellt …..

 

Nachdem die Vorbereitungsarbeiten für das Narzissenfest 2013 im Bereich der Feuerwehren abgeschlossen waren und der erste Einsatz – Absperrarbeiten für Oldtimer Korso und Musik-Sternenmarsch – am Samstag bei trockenen Wetter beendet werden konnten, waren die Feuerwehren ob der schlechten Wettervorhersagen doch etwas beunruhigt und in Alarmbereitschaft.

 

Aus dieser Bereitschaft wurden sie bereits Stunden nachher gerissen, ein Zimmerbrand im Ortsteil Strassen, bei dem die Feuerwehren Strassen, Bad Aussee und Grundlsee, Schlimmeres durch den raschen Einsatz verhindern konnten war der Beginn eines, völlig anders geplanten, Wochenendes.

 

Schon so ab Mitternacht waren einzelne Feuerwehrmänner unterwegs um die bekannten kritischen Stellen in den einzelnen Orten zu kontrollieren. Dann ging es aber los,

Sirenenalarme am Sonntag:

 

01.10 FF Reitern - Schmiedgutstrasse,
01:37 FF Altaussee – Bachüberflutung bei Altaussee 149,
01:59 FF Bad Aussee und FF Obertressen – Muren Abgang Grundlseerstrasse,
02:33 FF Lupitsch – Bach über Ufer getreten,
05:12 FF Grundlsee - Muren Abgang in Grundlsee,
05:43 FF Strassen – Auspumparbeiten,
07:28 FF Unterkainisch – Pumparbeiten,
10:16 FF Gössl – Hilfe bei der Sandsackabfüllung in Altaussee

 

All diesen Alarmen folgten mehrere Einsätze an den verschiedensten Schadensstellen, und der Regen verstärkte sich, die Temperatur ging nach oben, somit begann auch der gefallene Schnee in den höheren Lagen zu schmelzen und verschärfte die Situation zusätzlich. Um ca. 4:00 Uhr trat die Altausseer-Traun im Bereich Praunfalk über die Ufer. In der Zwischenzeit wurde zwischen den Bürgermeistern, Feuerwehren und auch LBD-Stv. Gerhard Pötsch war schon vor Ort, reger Kontakt gepflegt, welcher zu einer Krisensitzung um 6 Uhr bei der Polizei führte, wo auch Vertreter des Narzissenfestvereines anwesend  waren.  Dabei wurden alle Punkte sachlich besprochen und die gemeinsame Entscheidung getroffen, das Narzissenfest durchzuführen, jedoch den Bootskorso aus Sicherheitsgründen abzusagen.

 

Das Verkehrskonzept wurde von der Polizei kurzfristig abgeändert, die Wiesenparkplätze waren nicht befahrbar. Die Feuerwehr musste die Mithilfe – Absperr- und Inkassodienst – absagen, die Kameraden waren bei den vielen Einsätzen gebunden. Der Autokorso sollte für die Korsoteilnehmer und die anfahrenden Gäste (Busreisen) aber unter Einbehaltung aller sicherheitsrelevanten Bedingungen durchgeführt werden können.

 

Bedingt durch die vielen Sirenenalarme war auch die Presse auf die Situation aufmerksam geworden und so gab es diesmal eine große Anzahl von Anfragen, speziell von den vor Ort anwesenden Journalisten. Auch diese konnten in Zusammenarbeit mit LBD-Stv. Pötsch zufriedenstellend abgewickelt werden. Im Hintergrund bearbeitete der Feuerwehrlandes-Pressedienst mit seinen Mitarbeitern die vielen Anfragen.

 

Vor Ort verschärfte sich die Situation so gegen 07:00 Uhr nochmals und so waren zu diesem Zeitpunkt im Abschnitt Bad Aussee alle 9 Feuerwehren mit 180 Mann im Einsatz. Da auch im Bezirk die Einsätze anstiegen, wurde beschlossen und dann auch angeordnet, für den Abschnitt Aussee eine eigene Einsatzleitung zu installieren, wo die Alarme aus unserem Bereich aufliefen und sodann verteilt und dokumentiert wurden. Freiwillige Kameraden, welche auch sonst in der Bezirksalarmzentrale ihren Dienst tun, erledigten diese Arbeit mit Bravour. Dabei wurde auch auf die Einhaltung der Bereichsgrenzen der einzelnen Feuerwehren verzichtet und jene Feuerwehr, welche gerade frei war, bekam den nächsten Auftrag, egal welches Gemeindegebiet. Diese Entscheidung erwies sich als absolut richtig, so konnten an die 100 Einsatzmeldungen angenommen und von den Feuerwehren aufgearbeitet werden. In dieser EL war auch die Bezirksbehörde mit Mag. Udo Schalomon vertreten.

 

Während des Autokorsos gab es dann  auch noch einen Brandmeldealarm aus dem alten Kurmittelhaus für die FF Bad Aussee.

 

Eine Zuspitzung gab es dann bei einem Muren Abgang in Lupitsch und in Grundlsee, wo jedoch keine Gebäude betroffen waren. Lediglich in Grundlsee wurde ein Haus vorsichtshalber evakuiert. Zum Erdrutsch in Lupitsch beorderte die Einsatzleitung ein Bagger der Fa. Stummer, um das vorbeilaufende Bachbett, von eventuellen Verlegungen frei zu halten.

 

Zu diesem Zeitpunkt war der Autokorso in Bad Aussee schon gelaufen, an die 10.000 Besucher meldete der Veranstalter und lt. den Meldungen hat es den „wetterfesten Besuchern“ auch sehr gefallen.

 

Der angeforderte Hubschrauber des BMI, welcher trotz dieses miserablen Flugwetters nach Aussee kam, konnte nur eine kurzen Erkundungsflug machen, da er dann zu einer Personenbergung nach Öblarn beordert wurde.

 

So wurde einmal bis 15 Uhr durchgearbeitet, dann entspannte sich die Lage entscheidend und die Feuerwehren konnten sich langsam in ihre eigenen Bereiche zurückziehen.

 

So gegen 19 Uhr hatten dann die Feuerwehrmänner des Ausseerlandes alle Einsatzschwerpunkte abgearbeitet und konnten gesund, aber nass, müde und stolz über das „Erreichte“  – vor allem aber, über das „Verhinderte“ zu ihren Familien zurückkehren.

 

Das war ein richtiger Sonntag, so wie es sich „niemand“  wünscht ….