Nächtlicher Sirenenalarm .....

 

Die angespannte Lage im Bezirk Liezen, vor allem hier im Paltental, ging auch bei den Feuerwehrkameraden in Altaussee nicht spurlos vorbei.

 

 

Bereits am Vormittag wurde man telefonisch über einen möglichen Einsatz informiert. Daraufhin verstaute man Gerät zur Hochwasserbekämpfung, Tauchpumpen, Notstromerzeuger, Sandsäcke, und Schanzwerkzeug. Auch der Hoflader der FF Altaussee wurde reisefertig verladen, um im Katastrophengebiet helfen zu können. Somit wäre man um 11.30 Uhr, zusammen mit der FF Obertressen und der FF Unterkainisch abmarschbereit gewesen. Dann kam aber die Entwarnung. Auf Grund der unsicheren Wetterlage im gesammten Bezirk Liezen wollte man nicht noch mehr Mannschaft von den örtlichen Feuerwehren einsetzen und so wurde stattdessen der KHD-Zug aus Feldbach zur Hilfeleistung in das Paltental beordert.

Umso größer war dann die Überraschung, als wir um 22.15 Uhr mittels Sirene zum Einsatz gerufen wurden. Eine stattliche Anzahl von Feuerwehrkameraden rückten in das Rüsthaus ein.  Von den ca. 30 Mann waren es dann 14 Mann, welche mit der nötigen Ausrüstung und 3 Fahrzeugen zum Sammelpunkt nach Trieben fuhren. Hier eingelangt wurden wir instruiert und gebeten, vorerst in Gemeinsamkeit mit der FF St. Martin/Gr. in Bereitschaft zu bleiben, da für diverse Arbeiten immer wieder TLF´s benötigt wurden. Da sich mittlerweile die Situation entspannte, der Regen hörte teilweise auf, und die geplanten Arbeiten infolge des Betretungsverbotes im betroffenen Gebiet nicht ausgeführt werden konnten, einigte man sich mit der Einsatzleitung (ABI Mayer), die restliche Nacht nicht im Rüsthaus der Werksfeuerwehr Trieben zu verbringen, sondern wieder nach Hause zu fahren, um bei einem möglichen Einsatz am heutigen Tage (Sonntag) ausgeschlafen und frisch zu sein. So kehrten wir um 3.00 Früh wieder ins Rüsthaus zurück. Die Fahrzeuge konnten - dank der eigenen Tankstelle - wieder betankt werden und bleiben bis auf weiteres beladen und einsatzbereit. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (Sonntag, 10.00 Uhr) erging kein weiterer Einsatzbefehl an die FF Altaussee.

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