News Feuerwehr

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 145 zwischen Altaussee und Lupitsch

Mittels Sirene wurden am Sontag um 17.40 Uhr die Feuerwehren Lupitsch und Altaussee zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen gerufen.

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Einsatz - B01 Brandverdacht

Die Feuerwehr Altaussee wurde heute um 19:40 Uhr zu einem Brandverdacht alarmiert. In einem Haus wurde nach dem Einheizen des Ofens das gesamte Haus verraucht. 

Mittels Drucklüfter wurde der Rauch aus dem Haus entfernt und der Ofen sowie der Kamin mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

 

Eingesetzt waren:

RLF-A, LFB-A, KDO mit 21 Mann
Rauchfangkehrer 

Person gestürzt am Traun-Wanderweg unter Brücke…

so lautete die Alarmmeldung für die FF Altaussee am 30.1. um 16 Uhr.

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Generationenwechsel im steirischen Funksystem

Über 40 Jahre war das alte Funksystem mit all seinen Vor- und Nachteilen bei der FF Altaussee im Einsatz aber auch hier hält die neue Technologie Einzug.

 

Nachdem österreichweit die sogenannten BOS-Einheiten (Blaulichteinheiten) auf ein neues Funksystem umgestellt werden, ist es nun auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee so weit. Dadurch ist auch eine geeignete, wesentlich verbesserte, Funkverbindung unter den Einsatzorganisationen, unter Einhaltung diverser Bedingungen, jederzeit möglich.

Das alte analoge Funksystem im 4 Meter Band gehört der Vergangenheit an und wird derzeit nur noch für die Alarmierung benötigt. Durch großzügige gemeinsame Unterstützung seitens des Landes Steiermark und des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark ist es möglich, dass alle Feuerwehren unseres Bundeslandes nun auf den übergreifenden DIGITALFUNK umstellen können. So wurden allein der FF Altaussee 2 Mobilfunkgeräte und 5 Handfunkgeräte der neuesten Generation aus dem Hause Sepura kostenlos zur Verfügung gestellt. Die restlichen Geräte wurden aus der Mannschaftkassa der FF Altaussee finanziert und so ist man nun für die weiteren Aufgaben auf Jahrzehnte gerüstet.

Die Um- und Einbauten wurden teils in Eigenregie, teils mit Unterstützung von Fachfirmen, wie Eurofunk-Salzburg oder Autohaus Berger in Liezen,  getätigt.

Um aber auch weiterhin die Erreichbarkeit zwischen Bergrettung (welche zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls in diese System integriert wird) und der Feuerwehr, aber auch unter den Feuerwehren zu sichern, modernisierte  man die Leitstelle der FF Altaussee im Rüsthaus ebenfalls im Zuge dieser Umstellung.

Dabei kommt das TETRA-geprüfte und zertifizierte LARDIS-System der Firma RTM:it  zur Anwendung, welches den eingesetzten Disponenten (Feuerwehrkameraden) ermöglicht, gleichzeitig mit mehreren Funkstellen zu kommunizieren. Dies sowohl im analogen als auch im digitalen Bereich.

 

 

Das dieses System selbstverständlich auch bei Stromunterbrechungen funktionieren muss ist durch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gegeben. Bei länger andauernden Stromunterbrechungen wird  ja das gesamte Einsatzzentrum mit einem großen Diesel-Notstromaggregat versorgt. Gerade in Einsatzfällen (Unwettereinsätze) ist dies eine unbedingte Notwendigkeit für die Aufrechterhaltung der unbedingt notwendigen Infrastruktur eines Rüsthauses, und dazu gehört nun mal auch das Funksystem mit all seinen Komponenten.

Dieses, in der Steiermark zum ersten Mal installierte System, erleichtert und vereinfacht aber auch jedem Feuerwehrkameraden, welcher technisch nicht immer auch dem neuesten Stand ist, die einfachste Handhabung und Bedienung diese Systems mittels eines Touchscreen. Dieser Bildschirm stellt ab sofort das Zentrum der Kommunikation im Rüsthaus der FF Altaussee dar. Ein Klick auf das angezeigte Funkgerät am Bildschirm und schon ist die Verbindung hergestellt. Auch, die in der heutigen Zeit so wichtige Dokumentationsmöglichkeit wurde mit diesem System für die FF Altaussee geschaffen.

Auszug aus der Projektbeschreibung:
Die Firma RTM:IT wird mit dem Produkt ihrem Firmenmotto „Der Mensch im Mittelpunkt“ aufs Neue gerecht: Einfache Bedienbarkeit und eine Einarbeitungszeit von gerade mal fünf Minuten zeichnen LARDIS aus. Alternativ zum Touch-Bedienteil läuft das System auch  auf jedem gängigen Windows-PC. Die Dokumentation des gesamten Funkverkehrs erfolgt auf einer Festplatte. Diese nützliche Funktion erspart wiederholtes Nachfragen, dient im Ernstfall auch als Absicherung und trägt dazu bei, dass sich Feuerwehrler aufs Wesentliche konzentrieren können. Die Montage der Funkgeräte direkt am Antennenstandort sorgt dafür, dass Sie im Einsatz eine optimale Reichweite haben. Außerdem wird mit LARDIS das Problem, dass landesübergreifende Organisationen oft nicht miteinander operieren können, zügig gelöst.

 

Weiteres wurde der FF Altaussee auch die Möglichkeit durch die Firma RTM:it eingeräumt, sich bei der Weiterentwicklung dieses System zu beteiligen und intensiv mitzuwirken. Dies werden wir, im Sinne der Verbesserungen solcher kompletten Systeme  auch tun. Das Kommando der FF Altaussee ist auch gerne bereit, gegen vorherige Terminvereinbarung, dieses System anderen Interessierten und Nutzern zu zeigen.

 Themenverwandte Links: www.lardis.at und  www.rtm-it.at