Großalarm bei WIrtschaftsgebäudebrand in der Strassen ....

 

so lautete der Einsatzbefehl zum Abschnittstag 2012 der Ausseerland-Feuerwehren.

 

 

Der Abschnittstag, diesmal von der FF Strassen ausgerichtet, war der Anlass für diese Großübung. An die 20 Delegierte aus allen Feuerwehren sahen nach der Meldung von Abschnittskommandant ABI Jürgen Schraml an den Landesfeuerwehrkommandanten-Stellvertreter LBD-Stv. Gerhard Pötsch eine Exerzierübung durch die Kameraden der FF Strassen. Bei der Gruppenübung aus dem Fahrzeug konnten sich die Delegierten vom Ausbildungsstand der Feuerwehr Strassen überzeugen.

Anschließend wurde die, von Einsatzleiter und Kommandant der FF Strassen Thomas Mayerl, ausgearbeitete Übung gestartet. Die neue Alarmierungsschiene musste auch im Ausseerland einer Prüfung unterzogen werden und so war eine Alarmierung der Feuerwehren mittels Sirene unumgänglich. Als erstausrückende Feuerwehr im eigenen Löschbereich erkundete die FF Strassen die Situation und stellte fest, dass es sich um einen Brand einer Werkstätte zwischen Wohn- und Stallgebäude handelt, wo noch dazu zwei Personen vermisst werden. Unverzüglich wurde mit der Ausrüstung der Atemschutztrupps begonnen, gleichzeitig weitere Feuerwehren zur Unterstützung nach Alarmplan alarmiert. Die Wettersituation (trockenes Herbstwetter) lässt im Bereich des Brandobjektes keine allzu großen Löschwassermengen zu, und so wurde die Alarmstufe erweitert um mittels weiterer Feuerwehren Löschwasserleitungen zum Unglücksobjekt verlegen zu können. So verlegten die Feuerwehren Grundlsee, Obertressen und Gössl 1.300 Meter Zubringleitung mit Unterstützung von 3 Pumpen. Hier bewährten sich die fahrbaren Großhaspeln mit je 480 m B-Schlauch.

Am Brandobjekt wurde mittlerweile mit der Suche nach den vermissten Personen sowie mit der Brandbekämpfung begonnen. Mehrere Atemschutztrupps waren im Einsatz. Die Einsatzleitung wurde durch ABI Schraml erweitert. Es fanden sich auch Bürgermeister Otto Marl, sowie die Vizebürgermeister Franz Frosch und Frau Johanna Köberl am Brandobjekt ein und machten sich ein Bild über die Schlagkraft der freiwilligen Helfer. Innerhalb von 40 Minuten nach der Alarmierung waren auch die langen Schlauchleitungen fertiggestellt und brachten Wasser an den Brandherd. Erschwerend für den gesamten Ablauf waren auch die ampelgeregelten Baustellen im Bereich der Mautbrücke in Bad Aussee, da hier auch die Feuerwehrautos warten mussten. Die Einsatzleitung mit den Funkern hatte die Situation jederzeit im Griff, sodass ein zufriedenstellender Übungsverlauf zum gewünschten Erfolg führte.

Bei der abschließenden Übungsbesprechung konnten 120 Mann, welche mit 22 Fahrzeugen angerückt waren die kritischen Worte der Übungsbeobachter, aber auch die Dankesworte des Landesbranddirektor-Stellvertreter sowie der Bürgermeister entgegennehmen.

Besonderer Dank wurde dem scheidenden Abschnittskommandanten Jürgen Schraml zu teil, für welchen dies seine letzte offizielle Ausrückung in diesem Amt war, er legte nach 10 Jahren dieses verantwortungsvolle Amt zurück.

Geschätzter Herr ABI, die Feuerwehrkameraden des gesamten Ausseerlandes danken Dir für Deine Tätigkeit als Chef in den letzten Jahren, Du hast viel Energie und Zeit investiert. Diese Zeit war aber sicherlich gut angelegt und wir wissen Deine Arbeit sehr zu schätzen. Vergelt’s Gott und Gut Heil!